Donnerstag, 30. Oktober 2008

Those Dancing Days Are Gone

Oh ich weiß, ich war eine schlechte, schlechte Blogerin in der letzten Woche. Kein einziges Foto, kein einziger Eintrag. Das liegt auch daran, dass es in den letzten Tagen wenig zu fotografieren gab und ich gerade ein wenig vor mich hinkränkle. Aber schon am Samstag werde ich mich zum überfluteten Lake District begeben, um am Sonntag Abend mit einer Flut von neuen Bildern zurückzukommen. Bis dahin ein paar Schnappschüsse aus meinem Archiv.

Selin, Ina und ich in unserem beinahe heimeigenen Pub, dem Dry Dock

Eine typische Mahlzeit im Freemen's Common: Pasta mit Morrisons-Pastasauce (in diesem Fall eine leider geschmacklose Kürbis-Salbei-Sahnesauce) und reichlich Vitaminen

Mein Zimmer mausert sich zu einem richtig gemütlichen Kämmerlein (bis jetzt auch glücklicherweise frei von krabbelnden Mitbewohnern)

Der Ort, an dem sämtliche Studenten der University of Leicester ihre Lebensmittelvorräte besorgen: MORRISONS, der atmosphärischste Supermarkt Europas.


Samstag, 18. Oktober 2008

Oxford

Heute führten uns unsere Wege nach Oxford. Ein sehr nettes Städtchen, aber eben auch nicht mehr. Das Wetter meinte es nach wie vor gut mit uns, es bleibt nur zu hoffen, dass dies auch in zwei Wochen bei der von mir heiß ersehnten Reise zum Lake District ebenfalls so ist. 





Teresa und Selin bei unserer Lieblingsbeschäftigung

Das Gebäude, von dem wir denken, dass es die Christ Church ist


Kühe in einem Park in Oxford





Ich und... war das das Magdalen College?

Holywell Road

Dies ist tatsächlich die Original-Tafel, die Albert Einstein bei einer Gastvorlesung in Oxford beschrieben hat.

"Best Fish and Chips in Town" - The White Horse

In diesem Pub haben auch schon Elijah Wood und die Queen gespeist!


Freitag, 17. Oktober 2008

Türkisch für Anfänger

Soeben bin ich von einem original türkischen Abendessen zurückgekommen und werde nun nach zahlreichen Mezes und Kebab sofort ins Bett gehen. Aber das Updaten eines Blogs geht über alles! 

Eine Auswahl an Mezes: Humus, Cacik, Kisir, Alaturka und Pogaca (glaube ich zumindest).

Chicken Kebab

Nina und das Chicken Kebab.

Ina und... Lahmacun!

Die charmanten Dolmetscherinnen




Das Dessert, dessen Name mir leider entfallen ist.

Morgen geht's nach Oxford und ich fürchte fast, wir werden für den Bus Atemschutzmasken benötigen...

Tanz mit der Bettwanz'

Die Bettwanzen-Tragödie geht in den 2. Akt:

Hinter diesen friedlich wirkenden Mauern brüten die Bettwanzen ihren Nachwuchs aus, um endgültig alle Bewohner des Freemen's Common in die Flucht schlagen und endgültig die Herrschaft übernehmen zu können.


Was bis jetzt irgendwie zu einem guten Teil noch ein aufregendes Zubrot zu der ohnehin schon hohen Wogen schlagenden Frustration war, beginnt langsam sich zu einem wahren Albtraum zu entwickeln. Nachdem ein Mädchen aus meinem Block vor etwa einer Woche bereits temporär in einen anderen Block umziehen musste, während ihr Zimmer "gereinigt" wurde, kam sie vorgestern zurück, um nach der ersten Nacht neue Bisse im Gesicht zu bemerken. 

Was zu der berechtigten Frage führt: Was haben diese Menschen in ihrem Zimmer überhaupt getan, seit sie weg war? Nun ist sie aber mit ihrem erneuten TEMPORÄREN Auszug nicht allein, denn sie wird bereits von ihrer Zimmernachbarin begleitet, die ebenfalls einen Befall der Wanzen in ihrer Kammer feststellen musste. Und hier stelle ich mir dir Frage, was muss eigentlich noch kommen, damit diese eiskalten Menschen im Accommodation Office endlich ihre Geldbörse zucken und einmal etwas Mitleid zeigen? Und sich evt. um eine andere Unterkunft bemühen? Ein Wort des Bedauerns äußern? Was ist mit uns, mit dem Rest der hier wohnt, sollen wir hier verweilen bis wir eine nach der anderen auch Bekanntschaft mit unseren bluthungrigen Freunden machen? 

Fortsetzung folgt.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Porträt einer Bettwanze

Auf Anfrage von Veronika:

http://www.naturfoto-cz.de

Oh wie schön es ist, im Freemen's Common zu wohnen! Studienerlebnis inmitten der unverbrauchten Natur: Eichhörnchen, Füchse und Bettwanzen!