Montag, 17. November 2008

Es ist wieder an der Zeit...

... sich über den Freeman's Common zu beschweren! Nachdem ich mich ja langsam, aber sicher an das Leben mit neun anderen Menschen in einem kleinen, heruntergekommenen Apartment gewöhnt habe, tritt langsam wieder der alte Ekel auf. Es fängt damit an, wenn ich morgens in die Küche komme und überall Kaffeepulver und Brotbrösel liegen. Es ist der Ranz in den Fugen der Stühle, auf denen ich Platz nehme, um mein Frühstück einzunehmen. Es ist der billige Wasserkocher, bei dem sich langsam die Beschichtung der Heizspirale ablöst. Es sind die Abwaschschwämme, die außer mir offensichtlich niemand auszuwechseln gedenkt und die geradezu sichtbar mit Bakterien und Essensresten von 10 Menschen getränkt sind. Es ist der in Klopapier gewickelte Tampon, der seit ein paar Tagen auf dem Spülkasten liegt. Es sind die schwarzen Haare im Waschbecken und der unverwüstliche Modergeruch in meinem Zimmer.

Das mit den Tampons stimmt übrigens wirklich. Den ersten hab ich sogar unabsichtlich ins Klo geworfen, weil ich dachte, hey, wer lässt denn hier Klopapier am Spülkasten liegen? Kann ja auch der Rest einer Klopapierrolle sein oder so, wer denkt denn an Tampons? Aber während ich das Ding mit spitzen Fingern ins Klo werfe, sehe ich: das ist ein Tampon! Und ich denke, naja, kann ja mal passieren, dass man so etwas vergisst. Nur blöd, dass ich strengst verbotenerweise den Tampon ins Klo geworfen habe. Aber siehe da, ein paar Tage später liegt schon wieder einer da, an der selben Stelle! Das kann nicht mehr Vergesslichkeit sein, das ist A b s i c h t!





2 Kommentare:

Ich hat gesagt…

Boah ist das EKELIG!!!!
Ich bewundere dich ja schon direkt für dein tapferes Durchhalten in diesem Horrorhaus!!!! Aber, wie heißt es in der Galaxy Quest so schön? Never give up, never surrender. Du machst das schon :-))))

Nina Elisa hat gesagt…

Wie gesagt, man gewöhnt sich anscheinend an alles! Und überleg nur, was für eine gewaltige Abwehrkraft ich mittlerweile entwickelt haben muss...